The Lightning Garden

Der Podcast übers urbane Kleingärtnern

   Aug 20

TLG011 – Der Mühe Lohn

Viel Arbeit wurde in den letzten Monaten in den Garten gesteckt. Trotz einiger Misserfolge erhielten wir dafür auch einiges an Lohn: Wir präsentieren euch die Highlights dessen, was im ersten halben Jahr vom Beet erst in die Küche und dann in unsere Bäuche wanderte. Von leckeren Speisen bis hin zum wohltuenden Likörchen.

Shownotes und Rezepte:
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   Aug 16

Ein halbes Jahr in Bildern

Was lange währt, wird hoffentlich gut. Hier also eine Sammlung der versprochenen Bilder, die sich im Laufe unseres ersten halben Jahren im neuen Garten so angesammelt haben, auf einem Haufen. Diese reichen von der Übernahme des Gartens über unsere Arbeiten zur Umgestaltung bis hin zu den ganzen Schönheiten, die hier wachsen, und den Dingen, die wir hier schon kulinarisch zaubern konnten. Viel Spaß beim Stöbern.


   Jul 31

TLG010 – Wie heißt der Gartenbeauftragte?

Da man Feste feiern soll, wie sie fallen, haben wir uns nicht lumpen lassen und viele Leute eingeladen. Die Kinder schwangen in Hängematten in den Himmel, die großen genossen selbstgemachtes Likörchen und am Ende gab es sogar ein Feuerwerk – als ob wir es bestellt hätten. Es hat wohl allen so gut gefallen, dass unserem kleinen Garten sein Ruf inzwischen irgendwie vorauseilt und wir von Leuten besucht werden, deren genaue Amtsbezeichnung wir immer wieder vergessen.

(Shownotes gibt es diesmal nicht, dafür beim nächsten Mal umso mehr und besser…Hörer wissen ja schon, was da kommt.)


   Jun 13

TLG009 – Disco-Garden

Spät kam er, der Frühling. Und so liefen wir dem beginnenden Gartenjahr mühevoll hinterher. Deshalb hat es etwas gedauert mit der neuen Folge und wir verpassten auch gleich die gewünschte Stimmung. Wie auch immer. Wir senden endlich aus dem Garten und können inzwischen schon recht gut sagen, was gut funktioniert und wo wir an vermeintlich einfachsten Sachen scheitern. In den nächsten Tagen liefern wir hier im Blog noch mal eine Ladung Bilder nach, damit ihr auch wieder etwas zu Gucken habt. Und weil alles im Fluss ist, kommt eine Sache noch nicht im Podcast vor, die uns aber nach all den Anstrengungen das Herz höher schlagen ließ: Am Tag danach entdeckten wir unsere ersten selbst gezogenen Tomaten!

Bildschirmfoto 2013-06-13 um 11.10.59

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   Apr 08

TLG008: Wasser marsch!

Endlich Frühling. Wir erzählen euch von unserem Wochenende, das uns endlich aus dem tristen Winter herausbrachte. Es geht um Fehlversuche in der Anzucht, die Anlage von Hügelbeeten, den Berliner Staudenmarkt und einiges mehr – wie etwa darum, warum wir Wasser auf dem Fußboden und nicht im Hahn haben.

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   Mrz 15

Ach du heilige Brennnessel

Brennnesseln sind vermeintlich wohlbekannt. Vor allem als unangenehmes Unkraut. Aber auch als Jauche im Garten oder als Tee. Aber es steckt noch viel mehr in der Pflanze. Das zeigt diese wunderbare Doku, die ich euch ans Herz legen will. Denn es handelt sich bei der Brennnessel auch um ein hochwertiges Nahrungsmittel. Und in Frankreich hätte die Lobby der Dünger-Hersteller fast dafür gesorgt, dass ein biologisches und effizientes Hilfsmittel per Gesetz verboten wird. Viel Spaß beim Gucken.


   Mrz 11

TLG007 – Alles für den Garten, alles für den Verein

Der Winter meldet sich noch einmal kurz zurück. Wir sind also dann doch noch nicht wirklich im Frühling angekommen. In diese Zeit fallen in Kleingarten-Kolonien die Jahresmitgliederversammlungen. Wir haben unsere erste mitgemacht und können euch berichten, wie das so ist – und dabei vielleicht auch etwas die Angst vor dem Vereins-Krempel nehmen, der mit einem Kolonie-Garten verbunden ist.

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   Mrz 04

TLG006 – Dreck an den Händen

Endlich ist März. Pünktlich mit dem meteorologischen Frühlingsanfang verschwand das Grau am Himmel, die Temperaturen stiegen und es konnte endlich mit der richtigen Gartenarbeit losgehen. Zwei Tage liegen hinter uns, an denen wir kräftig in der Erde gewühlt haben – wenn uns Zaungespräche nicht gerade mal wieder davon abhielten.

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   Feb 05

Es geht LOOOS!

Der Januar war uns Winterunterbrechung genug. Pünktlich am ersten Februarwochenende zog es uns vom heimischen Basteltisch in den Garten. Ein nicht unwesentlicher Aspekt: Wir brauchten auch mal wieder etwas Bewegungsfreiheit in der Wohnung. So viel Platz hat man ja nicht und ewig wollten wir nun auch keine Europaletten und Fenster, die mal zu Frühbeeten werden sollen, mitten im Wohnzimmer zu stehen haben. Also Car Sharing aktiviert, Gefährt bis oben hin vollgepackt und los ging es.

Von Auto abholen bis abgeben hatten wir nur fünf Stunden, also hieß es mal richtig ranklotzen. Und wir haben durchaus einiges geschafft. Katy hat nach dem Ausladen erstmal mit dem Flaschenzaun angefangen. Einige haben das ja als Beet-Begrenzung. Wir finden das auch Ideal als Grenze für Clemens, Katys Landschildkröte. Der kleine Racker soll ja im Sommer auch mal alleine im Garten unterwegs sein können, alt genug ist er ja inzwischen. Da müssen wir halt sehen, dass er trotzdem nicht ausbüchsen kann. Der erste Teil steht nun also und sieht doch schon recht hübsch aus. Insgesamt brauchen wir laut Hochrechung etwa 500 Flaschen – da haben wir Glück, die Wirte in unserem Kiez gut zu kennen, sonst würden wir bis zum Sommer wohl nur noch trunken in der Gegend rumhängen.

Als die Flaschen alle waren, ging es für Katy dann auch gleich hoch auf die Leite und die Schere an den Wein angesetzt. Der soll ja fein wachsen und gedeihen und uns leckere Trauben bringen.

Ich habe in der Zwischenzeit die Euro-Paletten auseinandergenommen. Nicht unbedingt etwas, was ich öfters machen möchte. Die Dinger gelten nicht umsonst als ziemlich stabil. Aber die ergeben auch super Wände für unseren Kompost. Den konnten wir also jetzt schon mit dem Weinschnitt, einigen Küchenabfällen von Zuhause und Kaffeesatz, den neben uns auch wieder die lieben Wirte mitsammeln, starten.

Kurz bevor wir wieder los mussten, noch schnell etwas Platz im Apfelbaum geschaffen und den Nistkasten aufgehängt. Schließlich sollen sich die hoffentlich zukünftigen Mitbewohner rechtzeitig dran gewöhnen können, das bei uns ein Platz für sie ist.

Soweit erstmal. Es hat Spaß gemacht und geht hoffentlich bald weiter. :)


   Jan 24

Gartenbeleuchtung

Dieser Artikel wird immer wieder erweitert. Die neueren Inhalte sind jeweils mit ihrem Datum gekennzeichnet.

06. Januar 2013
Hier möchte ich mit dem Thema Gartenbeleuchtung beginnen. Wie wichtig diese ist, wurde mir noch einmal besonders bei der Lektüre eines kleinen Büchleins bewusst. Auf der Suche nach Gartenbüchern stieß ich in einem Forum auf “Mein Garten am Abend” von Ute Bauer. Der Schreibstil der Guten ist ein wenig Gewöhnungsbedürftig und man sollte in einem ruhigen Moment beginnen sich einzulesen, aber was Sie schreibt, hat Hand und Fuß.

Die meisten von uns erleben Ihren Garten ca. 5 Tage die Woche am Abend! Es hat also Sinn, ihn auch nach diesen Bedürfnissen – zumindest zum Teil – so zu gestalten. Ein großes Thema, neben den Farben und Abend/Nachdüften – ist also Licht/Beleuchtung!

Persönlich möchte ich von Elektrizität / Strom weg. Solarlampen haben bislang kein wirklich schönes Licht – bleibt also übrig: Kerzen oder Fackeln. Das Problem bei diesen Lichtquellen ist Regen. Für Kerzen gibt es im Handel sehr schöne regenfeste Glaslaternen. Wenn ich aber viele davon im Garten möchte – wird es zum einen Teuer und zum anderen ist es dann auch nicht mehr Individuell ;o)

Meine Gartenbeleuchtung wird ein größeres Projekt welches nicht in diesem Jahr komplett umgesetzt werden wird, wahrscheinlicher ist, dass ich jetzt ein wenig voran komme und dann wieder im Herbst, wenn es im Garten ruhiger wird. Stückweise werde ich hier von Teil-Erfahrungen berichten, vielleicht inspiriert es den ein oder anderen zu noch ganz anderen Ideen. Über Ratschläge, Ideen zu Material und Bauweise würde ich mich jedenfalls sehr freuen.

Meine Idee – mein Plan:
Laternenartige Kerzenständer – in verschiedenen Höhen – möglichst aus recycelten Materialien – mit Kerzen die sich leicht mit flüssigen Wachsresten auffüllen lassen und sich auch am Tage in den Garten harmonisch einfügen. Dazu dient Dachbepflanzung, wobei aber auch die Wärmeableitung beachtet werden muss, damit da was wachsen kann.

die bisherige Skizze dazu:

zur besseren Ansicht – anklicken*

 

In Teil ll der Gartenbeleuchtung, werde ich über die Herstellung von Kerzendochten und Kerzen im Glas  berichten…und warum (wie in der Skizze schon zu sehen ist) dann doch lieber Blechdose mit  Sand im Glas zu verwenden ist…


24. Januar 2013
Soooo – Heute Teil II meiner Gartenbeleuchtung…es geht um den Docht der Kerzen.

Mit diesem Projekt der Gartenbeleuchtung, möchte ich ein System entwickeln, mit dem ich möglichst im Winter für den Sommer vorarbeiten kann. Wie schon in Teil I erwähnt, werde ich dies nicht bis zu diesem Sommer schaffen. Wenn ich aber mit “eigenen” Kerzen arbeiten möchte, brauche ich Dochte. Man kann diese kaufen, mich erinnerten diese gekauften Dochte jedoch sehr an meine ersten Experimente mit Teelichtern, in denen ich auch (neben gebrauchten Aluminiumformen) diese kleinen Metallplättchen zur Fixierung der Dochte verwandte. Man kann die “Super” mit einem Tropfen Wachs fixieren…bis man neues Wachs zum Auffüllen hineinkippt.. Meine Schlussfolgerung aus diesen Experimenten: im Garten wird es keine Teelichter geben und die Ständer hier in der Whg. werden nach und nach – aussortiert!

Wem das was ich nun beschreiben werde zuviel ist – kann sich gerne hier umsehen – ich setze zwei Beispiele an Möglichkeiten zum Kerzendocht kaufen:

Wichtig: Die Dochte die ich hier herstelle, sind nur für den Außengebrauch gedacht. Rußentwicklung wird nicht beachtet.

Ein guter Ratgeber für alle Haushaltsangelegenheiten ist übrigends oft
Frag-Mutti.de/ – hier habe ich auch angefangen mich zu informieren und dann weiterentwickelt. Als Material wählte ich 100% Baumwolle Häkelgarn (Filethäkeln oder für große tönerne Gefäße das für Topflappen).

Häkelgarn – in Rot!

Wer sich Kerzendochte einmal genau anschaut, sieht, dass diese geflochten oder in einer Art Macramee hergestellt sind. Ich habe mich für eine Drehtechnik aus Kindertagen entschieden.

Das Häkelgarn wird auf einer Seite eines Handrührgerätes befestigt – auf der anderen Seite an einem fixen Gegenstand befestigt

Berliner Türen ist nichts zu ungewöhnlich!

..und dann – anschalten!
Die beiden Fäden sollen sich gleichmäßig verdrehen – kringeln sie Sich beim Loslassen – war es zu viel! Beim Drehen muss etwas Zug auf dem Handrührgerät sein – aber nicht zuviel!
Dann – WICHTIG!!! -(was sich hier fotographisch nicht darstellen ließ):
Die gedrehten Fäden halbieren – und auf die andere Seite des Handrührers stecken( diese Seite dreht nun in die entgegengesetzte Richtung) Bei manchen Handrührern sind deshalb die Rührstäbe farblich markiert und müssen ausgetauscht werden.

Wichtig ist auch – entstehende Enden immer direkt zu verknoten.

Die nun entstandenen Bänder drehen sich nicht auf. Nun muss Wachs erhitzt werden um sie darin zu tränken. Das Wachs darf nicht kochen – muss aber über eine gute Hitze verfügen um den Sauerstoff aus dem gedrehten Material drücken zu können. Wie es Ideal ist, erkennt man daran, dass die Luft schäumend aussteigt. Am Anfang sollte man also etwas probieren, wie es am besten passt.

Docht im Wachs gibt schäumend Sauerstoff ab

Dies am besten mit den Dochten einzeln nacheinander machen, damit sie wirklich gut getränkt sind und sich aufhängen lassen.

Dochte schnell und direkt – nah am Topf aufhängen

Mit diesem effizienten System kann ich an 2-4 Abenden Kerzendochte für das ganze nächste Gartenjahr herstellen – die sehen dann ungefähr so aus:

Kerzendochte, zuschneidbar in der Länge, wie ich es möchte


Im nächsten Teil geht es um die Kerzen selber…und um Kerzenwachs.

Ich freu mich schon…und Ihr? Lg* Katy

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